Alles was du √ľber die Einnahme & Dosierung von Propolis wissen musst

Bei den Begriffen ‚ÄúEinnahme und Dosierung‚ÄĚ denkt man meist an Medikamente. Propolis ist zwar kein Arzneimittel, dennoch sollte es nicht nach Lust und Laune genutzt werden. Die naturbelassene Substanz l√§sst sich je nach Produkt innerlich als auch √§u√üerlich nutzen, allerdings tut man gut daran, sich an eine gewisse Obergrenze bei der Anwendung zu halten.

Propolis hat seinen Ursprung im Bienenstock und wird dort von den n√ľtzlichen Insekten zur Verhinderung von Infektionen sowie zur Keimabwehr hergestellt. In der Heilkunde hat die Verwendung des auch als Kittharz bezeichneten Propolis eine lange Tradition. So ist in alten Schriften √ľberliefert, dass beispielsweise Hippokrates die harzige Substanz h√§ufig zu Behandlungszwecken innerer und √§u√üerer Form nutzte.

Scheinbar ist also schon zu vorchristlicher Zeit aufgefallen, dass das Kitt im Bienenstock eine besondere Wirkung beinhaltet. Heute hat Propolis einen festen Platz in der alternativen Heilkunde. Im folgenden Artikel geht es um das klebrige Kitt bez√ľglich der Einnahme und Dosierung. Wann ist eine Einnahme √ľberhaupt sinnvoll? Wie sollte es eingenommen oder dosiert werden? Diesen und mehr Fragen gehen wir hier ausf√ľhrlich nach.

Kurze Zusammenfassung: Was ist Propolis?

Propolis ist eine dunkle, harzige und extrem klebrige Substanz, die im Bienenstock eine keimhemmende und desinfizierende Wirkung hat. Der Hauptbestandteil ist Baumharz, ein z√§hfl√ľssiger Stoff, den Baumzellen produzieren. B√§ume stellen das Harz √ľber diese Zellen her und speichern es in sogenannten Harzkan√§len f√ľr Notf√§lle ein. Sobald die Rinde verletzt wird, tritt das Harzbalsam nach au√üen und verschlie√üt die Wunde wie eine Art Pflaster. Auch in den √Ąsten wird das Balsam eingelagert, es wird f√ľr den Schutz junger Knospen ben√∂tigt, um diese vor Pilzbefall oder Fra√üfeinden zu sch√ľtzen.

   

Dieses Harz ist das Ziel von manchen Sammelbienen. Sie kratzen das klebrige Material ab und kauen es gleich durch, um es anschlie√üend in ihren Pollenh√∂schen an den Hinterbeinen zu verstauen. Im Bienenstock wird das Harzbalsam dann erneut durchgekaut und so automatisch mit Bienenspeichel, Wachs, Pollen, √§therischen √Ėlen und weiteren organischen Stoffen angereichert. Das fertige Produkt ist als Propolis (aus dem Griechischen: pro= vor und polis = der Stadt) bekannt.¬†¬†

Und wie wirkt es?

Es h√∂rt sich erstmal nicht sonderlich spektakul√§r an: Baumharz mit Pollenanteilen, Bienenwachs, ein wenig √§therisches √Ėl, organische Substanzen und Enzyme des Bienenspeichels - das ergibt in der Summe Propolis. Doch genau diese Mischung ist es, die im alten √Ągypten das Zersetzen von Leichen verlangsamte, das im alten Rom als Wundtherapie bei Kriegsverletzungen genutzt wurde und das im Bienenstock eine erstaunliche Wirkung zeigt: Bakterien & Co. gelingt es nicht, sich in einem Bienenheim auszubreiten. Selbst, wenn sich eine todesmutige Maus in den Stock verirrt, bedeutet das keine Gefahr f√ľr das Volk an sich.

Die Maus wird mit Stichen erlegt, doch naturgemäß schaffen es Bienen nicht, sich des Feindes zu entledigen. Da Fäulnisbakterien bei toten Organismen rasend schnell zur Stelle sind, kreierte die Natur etwas Besonderes: Die Bienen kleistern den toten Körper einfach mit ihrem selbst hergestellten Kittharz ein und die Gefahr einer Infektion reduziert sich drastisch.

Schaut man sich an, was Bakterien, Viren oder Pilze zum ‚ÄúLeben‚ÄĚ ben√∂tigen, ist das Bienenheim ein ideales Pflaster f√ľr sch√§dliche Mikroorganismen: dauerhafte 35 Grad, ein reichhaltiges Angebot an N√§hrstoffen und feuchte, schwere Luft. Allein daran l√§sst sich bemessen, welche Wirksamkeit dem Bienenkitt zusteht. Im Labor soll nachgewiesen worden sein, dass Propolis insbesondere die Bakterienst√§mme Staphylococcus aureus und Salmonella enteritidis, sowie die gef√ľrchteten Escherichia coli Bakterien bek√§mpfen kann. Auch den ausl√∂senden Virus, der f√ľr Lippenherpes steht (Herpes-simplex-Virus Typ I) konnte im Labortest durch Propolis in seinem Wachstum angeblich ged√§mpft werden.

Kommen wir zur Einnahme & Dosierung

Das harzige Bienenprodukt ist kein Medikament, auch wenn es als Kapsel zur Einnahme erh√§ltlich ist. Es handelt sich um ein Nahrungserg√§nzungsmittel, welches nicht mit einem Therapeutikum gleichgesetzt werden kann und darf. Bez√ľglich der Einnahme solltest du dich immer nach der empfohlenen Menge des Herstellers halten, denn es gibt Kapseln mit unterschiedlichen F√ľllmengen des getrockneten Kittharzes. Weitere Darreichungsformen, welche wir zur Einnahme empfehlen k√∂nnen, ist z.B. unser Propolis Sirup.

Wir sch√§tzen Bienen und ihre Erzeugnisse sehr - aber wir d√ľrfen und m√∂chten keine Heilversprechen oder Aussagen zur¬†Therapie bei gesundheitlichen Problemen machen. Wir raten hier den Gang zum Arzt oder Heilpraktiker an, auch ein Apotheker kann dir mehr √ľber die Behandlung mit¬†Propolis sagen.¬†¬†

Die Gefahr einer Allergie

Manche Allergien begleiten einen Menschen von Geburt, einige können sich in der Kindheit oder im Erwachsenenalter entwickeln und bei manchen Allergien kommt es erst dann zu einer Reaktion, wenn der Betroffene jahrelangen Umgang mit einem allergenen Stoff hat. Es gibt hinreichend Imker, die nie ein Problem mit Bienenstichen oder Bienenerzeugnissen hatten und plötzlich von einer Allergie dagegen heimgesucht werden.

Propolis hat ein allergenes Potential, das bei der Anwendung sowohl innerlich als auch √§u√üerlich zu k√∂rperlichen Reaktionen f√ľhren kann. Auf der Haut kann sich das in R√∂tungen, Juckreiz, Pusteln oder Schwellungen zeigen. Innerlich kann es zu Magenbeschwerden oder anderen Symptomen wie Hustenreiz kommen. Propolis darf keinesfalls angewandt werden, wenn eine bekannte Allergie gegen Bienenprodukte besteht. Zudem wird geraten, bei der Erstanwendung nicht die volle Dosis einzunehmen, sondern nur ein Bruchteil davon, der dann t√§glich bis hin zur vollen Dosis gesteigert wird.¬†¬†

Auch eine dauerhafte Anwendung - sei es die Einnahme oder die Anwendung auf der Haut - kann im l√§ngeren Verlauf zu einer Allergie f√ľhren. Deswegen solltest du das harzige Bienenprodukt nicht unbedarft einnehmen, sondern immer mit einer gewissen Sorgfalt.

So werden unsere Propolis-Produkte dosiert

F√ľr alle unsere Produkte findet ihr die empfohlene Dosierung auf der Verpackung oder auf der entsprechenden Produktseite. Hier sind Beispielhaft einige f√ľr euch aufgelistet:

  • Tropfen & Tinktur (√§u√üerlich):¬†T√§glich 20 Tropfen
  • Unseren leckeren Sirup kann man als Erwachsener 3 x t√§glich genie√üen, indem man einen Essl√∂ffel voll einnimmt. F√ľr Kinder gilt 3 x t√§glich einen Teel√∂ffel.
  • Das Propolis Mundspray sollte nicht h√§ufiger als 3 - 5 x t√§glich genutzt werden
  • Bei den Kapseln reicht eine Kapsel einmal t√§glich

     


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