Propolis f√ľr Kinder?

Geposted von Hannes Borst am

propolis f√ľr kinder

Es ist allgemein bekannt, dass Babys bis zum Alter von 12 Monaten keinesfalls Honig bekommen d√ľrfen. Kinder√§rzte raten ebenfalls davon ab, einen S√§ugling einen in Honig get√ľnchten Schnuller zu geben.

Der Hintergrund ist leicht erkl√§rt: Es kann vorkommen, dass sich im Honig ein Bakterium befindet, welches von S√§uglingen noch nicht verstoffwechselt werden kann. Das wiederum liegt daran, dass sich sowohl Magens√§ure als auch die Darmflora noch nicht voll entwickelt haben. Als Folge kann es zum sogenannten ‚ÄúS√§uglingsbotulismus‚ÄĚ kommen, einer toxischen Erkrankung, die sogar zum Tod des Babys f√ľhren kann. Urs√§chlich ist nicht mal das Bakterium selbst, sondern die Umwandlung in einen giftigen Stoff, die im Organismus des Babys ihren verh√§ngnisvollen Lauf nehmen kann. .

Und andere Bienenprodukte?

Die Gefahr des S√§uglingsbotulismus betrifft nur S√§uglinge bis zum Alter von einem Jahr, deswegen ist Honig v√∂llig tabu. Andere Bienenerzeugnisse werden meist nicht genannt, so etwa Bl√ľtenpollen, Gel√©e Royal oder Propolis. Da sich jedoch in allen Bienenprodukten Honiganteile verbergen k√∂nnen, sollte auch kein anderes Bienenprodukt gegeben werden, bis das Kind mindestens ein Jahr alt ist.

Nach diesem Lebensalter ist die Darmflora soweit aufgebaut, dass hier keine Gefahr mehr durch Honig oder Bestandteile davon drohen - im Gegenteil, f√ľr Zweij√§hrige und √§ltere Kinder werden Honig, Bl√ľtenpollen oder Propolis von vielen Kinder√§rzten sogar empfohlen.

Was ist mit Propolis?

Propolis ist in einem Bienenstock ein hochwirksamen Abwehrschild gegen schädliche Keime wie Bakterien, Viren oder Pilze. Es wird aus Baumharz hergestellt, welches von Bienen gesammelt wird. Baumharz wird von Bäumen produziert, wenn diese verletzt sind oder wenn sich junge Knospen bilden, die von Fraßfeinden hoch geschätzt werden. Um den räuberischen Insekten oder schädlichen Keimen den Zugang zu den jungen Knospen zu verwehren, bildet der Baum eine klebrige Masse, mit der er sowohl die Feinde als auch Bedrohung durch Mikroorganismen minimiert.

Bienen sammeln genau jenes Harz f√ľr ihre eigenen Zwecke. Erstaunlicherweise bleiben die kleinen Nutztiere nicht an dem Harz kleben. Im Gegenteil, sie k√∂nnen damit sogar ihre an den Hinterbeinen befindlichen Pollenh√∂schen vollpacken, so dass sie gut bepackt zum Bienenstock zur√ľck fliegen. Bereits w√§hrend des Sammelns des Harzes reichern es die Tiere mit k√∂rpereigenen Enzymen an und im Bienenstock wird es von den Stockbienen weiterverarbeitet und schlie√ülich √ľberall dort angebracht, wo Keime eindringen und das Volk gef√§hrden k√∂nnten.

Das meiste Bienenkitt wird dabei am Einflugloch verteilt. Jede in den Bienenstock zur√ľckkommende Biene muss sich also durch ein kleines Loch quetschen, welches rundum mit Propolis eingekleistert ist. Somit desinfiziert sich jede Biene vor Betreten des Bienenhauses selber.

Kurzer Blick auf die Wirkung

Das auch als Bienenkitt bezeichnete Propolis wirkt im Bienenheim antibakteriell, antiviral und antimykotisch, also gegen Pilzsporen. Aufgrund der beiden Eigenschaften gegen Bakterien und Viren wird es in der Naturheilkunde gerne bei Erkältungen als gesundes Nahrungsmittel angepriesen. Auch wenn es kein Medikament ersetzt, kann es wie jedes gesunde Nahrungsmittel das Wohlbefinden beeinflussen. In Propolis verstecken sich zahlreiche Flavonoide, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente.

Diese allein werden eine Krankheit wie einen grippalen Effekt nicht verhindern, doch da der menschliche Organismus auf Nährstoffe angewiesen ist - ganz besonders, wenn das Immunsystem angeschlagen ist - verhilft Propolis aufgrund seiner zahlreichen Inhaltsstoffe zu einem kleinen Teil dazu, die Ernährung ausgewogen zu gestalten. 

√Ąu√üerlich ist das Bienenkitt ein gern angewandtes Produkt bei leichten Hautirritationen. Dabei kann es sich um eine leichte Verletzung handeln, eine schwache Hautreizung, beginnender oder abklingender Nagel- oder Fu√üpilz oder bei einer harmlosen Verbrennung. Nat√ľrlich darf die Wirkung von Propolis nicht dahingehend √ľbersch√§tzt werden, dass das Bienenkitt einen Arzt oder gar dessen verordnete Medikation ersetzt - wenn, dann ist Propolis eher als unterst√ľtzende Ma√ünahme zu sehen.

Was ist bei der Anwendung bei Kindern zu beachten?

Neben der Einschr√§nkung f√ľr S√§uglinge unter einem Jahr empfiehlt sich eine Gabe erst nach R√ľcksprache mit dem Kinderarzt. Zudem ist Propolis kein Medikament und kann somit ein vom Arzt verordnetes Therapeutikum nicht ersetzen. Aufgrund der beiden Eigenschaften gegen Bakterien und Viren wird es in der Naturheilkunde dennoch gerne unterst√ľtzend bei Katarrhen oder Erk√§ltungen als gesundes Nahrungsmittel angepriesen.

Bevor bei einem ¬†Kleinkind Propolis angewandt wird, ist unbedingt sicherzustellen, dass der kleine Mensch keine Allergie gegen Bienenprodukte hat. Dazu gibt es zwei M√∂glichkeiten, dies herauszufinden: Entweder macht der Hautarzt einen speziellen Allergietest oder man nimmt eine winzige Menge Propolis und gibt diese auf die Hand des Kindes. Anschlie√üend wird dieser Bereich gut beobachtet. Wird die Stelle rot, schwillt sie an oder juckt sie, sollte das Bienenkitt sofort abgewaschen werden und wird nicht mehr f√ľr das Kind genutzt. Zeigen sich auch Stunden sp√§ter keinerlei Symptome, kann ganz vorsichtig mit der Gabe von Propolis begonnen werden.

...zum Einnehmen

W√§hrend eine √§u√üere Nutzung mittels Tropfen oder Tinkturen relativ einfach vonstatten geht, ist es f√ľr ein Kind sicher kein Gaumengenuss, Propolis zu bekommen. Rohpropolis, Granulat oder direkt Tropfen empfehlen sich sowieso nicht, da hier die Konzentration des Bienenkitts viel zu stark w√§re. Wir von beegut empfehlen sehr gerne unseren Sirup, der gerade von Kindern sehr gerne eingenommen wird.

Unser leckeres Propolis Sirup

Mit unserem Propolis Sirup gelang uns eine Mischung, die pr. Der Sirup besteht aus mindestens 20 Prozent Propolis, Zuckerrohrsirup, Honig, S√ľ√üholz, Anteilen der Echinacea pupurea (purpurfarbener Sonnenhut) und Salbei. Sowohl Salbei als auch der purpurfarbene Sonnenhut sind bekannte Arzneipflanzen, die seit Jahrtausenden vom Mensch gegen Erk√§ltungskrankheiten genutzt werden. Der Honig, der Zuckerrohrsirup und das S√ľ√üholz verleihen dem Sirup eine wohlschmeckende S√ľ√üe - der vermutlich wichtigste Grund, warum Kinder den dickfl√ľssigen Saft so gerne m√∂gen.

Die Dosierung bei Kindern

Es ist sicher die leckerste Art, Propolis einzunehmen, doch auch wenn deinem Kind der Sirup ganz ausgezeichnet zu schmecken scheint, gebe ihm bei der ersten Anwendung nicht die volle Dosis (3 Teel√∂ffel t√§glich), sondern taste dich langsam √ľber mehrere Tage verteilt an diese Dosis heran. Idealerweise gibst du nur wenige Tropfen auf den Teel√∂ffel, um dein Kind erst mal kosten zu lassen und um die Vertr√§glichkeit zu beobachten. Gibt es irgendwelche wie auch immer geartete Anzeichen einer Unvertr√§glichkeit, dann setze den Propolis Sirup f√ľr Kinder sofort ab. Verzichte auch besser dann auf eine Verwendung, wenn ihn dein Kind ablehnt.

Auf einen Blick

Kinder unter einem Jahr sollten keinesfalls Bienenprodukte bekommen. Zwar gilt diese Empfehlung f√ľr Honig, doch auch in anderen Bienenerzeugnissen wie Propolis k√∂nnen sich Honigspuren verbergen. Zudem hat gerade Propolis ein hohes allergenes Potential, deswegen sollte das Abwehrsystem eines Kleinkindes schon gereift sein, bevor es solch ein Naturprodukt bekommt. Propolis wirkt im Bienenstock desinfizierend, es ist eine nat√ľrliche und von Bienen aus Baumharz hergestellte Kittharzmasse, die antibakteriell, antiviral und mykotisch wirkt.

Das Bienenerzeugnis ist eine gute Ergänzung einer gesunden Ernährung, da es zahlreiche Flavonoide enthält, die positiv auf den Organismus wirken. Abgerundet wird das harzige Produkt durch die beinhalteten Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und anderen organische Stoffen.

Da Propolis nicht unbedingt wohlschmeckend und in hoher Konzentration ‚Äúzu stark‚ÄĚ f√ľr den kindlichen Organismus w√§re, empfiehlt sich die Gabe von einer verd√ľnnten Form des Bienenkitts - so wie unseren Propolis Sirup. Er enth√§lt noch weitere Arzneipflanzen, die allesamt einen positiven Effekt auf Erk√§ltungskrankheiten haben, etwa Salbei oder der purpurfarbene Sonnenhut. Wenn dein Kind den Sirup mag (wie fast alle Kinder), dann hast du einen guten Saft im Haus, der zwar keine Medizin ersetzt, aber doch eine ausgewogene Ern√§hrung voll unterst√ľtzt.


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