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Es ist allgemein bekannt, dass Babys bis zum Alter von 12 Monaten keinesfalls Honig bekommen dürfen. Kinderärzte raten ebenfalls davon ab, einen Säugling einen in Honig getünchten Schnuller zu geben.
Der Hintergrund ist leicht erklärt: Es kann vorkommen, dass sich im Honig ein Bakterium befindet, welches von Säuglingen noch nicht verstoffwechselt werden kann. Das wiederum liegt daran, dass sich sowohl Magensäure als auch die Darmflora noch nicht voll entwickelt haben. Als Folge kann es zum sogenannten “Säuglingsbotulismus” kommen, einer toxischen Erkrankung, die sogar zum Tod des Babys führen kann. Ursächlich ist nicht mal das Bakterium selbst, sondern die Umwandlung in einen giftigen Stoff, die im Organismus des Babys ihren verhängnisvollen Lauf nehmen kann. .
Und andere Bienenprodukte?
Die Gefahr des Säuglingsbotulismus betrifft nur Säuglinge bis zum Alter von einem Jahr, deswegen ist Honig völlig tabu. Andere Bienenerzeugnisse werden meist nicht genannt, so etwa Blütenpollen, Gelée Royal oder Propolis. Da sich jedoch in allen Bienenprodukten Honiganteile verbergen können, sollte auch kein anderes Bienenprodukt gegeben werden, bis das Kind mindestens ein Jahr alt ist.

Nach diesem Lebensalter ist die Darmflora soweit aufgebaut, dass hier keine Gefahr mehr durch Honig oder Bestandteile davon drohen.
Was ist mit Propolis?
Propolis ist in einem Bienenstock ein Abwehrschild gegen schädliche Keime wie Bakterien, Viren oder Pilze. Es wird aus Baumharz hergestellt, welches von Bienen gesammelt wird. Baumharz wird von Bäumen produziert, wenn diese verletzt sind oder wenn sich junge Knospen bilden, die von Fraßfeinden hoch geschätzt werden. Um den räuberischen Insekten oder schädlichen Keimen den Zugang zu den jungen Knospen zu verwehren, bildet der Baum eine klebrige Masse, mit der er sowohl die Feinde als auch Bedrohung durch Mikroorganismen minimiert.
[[ Product = propolis-sirup ]]
Bienen sammeln genau jenes Harz für ihre eigenen Zwecke. Erstaunlicherweise bleiben die kleinen Nutztiere nicht an dem Harz kleben. Im Gegenteil, sie können damit sogar ihre an den Hinterbeinen befindlichen Pollenhöschen vollpacken, so dass sie gut bepackt zum Bienenstock zurück fliegen. Bereits während des Sammelns des Harzes reichern es die Tiere mit körpereigenen Enzymen an und im Bienenstock wird es von den Stockbienen weiterverarbeitet und schließlich überall dort angebracht, wo Keime eindringen und das Volk gefährden könnten.
Das meiste Bienenkitt wird dabei am Einflugloch verteilt. Jede in den Bienenstock zurückkommende Biene muss sich also durch ein kleines Loch quetschen, welches rundum mit Propolis eingekleistert ist. Somit desinfiziert sich jede Biene vor Betreten des Bienenhauses selber.
Kurzer Blick auf die Wirkung
Das auch als Bienenkitt bezeichnete Propolis wirkt im Bienenheim antibakteriell, antiviral und antimykotisch, also gegen Pilzsporen.
Äußerlich für die Haut
Äußerlich ist das Bienenkitt ein gern angewandtes Produkt bei leichten Hautirritationen. Dabei kann es sich um eine leichte Verletzung handeln, eine schwache Hautreizung, pflegend der Haut bei beginnender oder abklingender Nagel-/ Fußpilz und Lippenherpes oder eine ergänzende Pflege der Haut bei Warzen. Natürlich darf die Wirkung von Propolis nicht dahingehend überschätzt werden, dass das Bienenkitt einen Arzt oder gar dessen verordnete Medikation ersetzt - Propolis ist eher als pflegendes Kosmetika zu sehen.
Was ist bei der Anwendung bei Kindern zu beachten?

Neben der Einschränkung für Säuglinge unter einem Jahr empfiehlt sich eine Gabe erst nach Rücksprache mit dem Kinderarzt. Zudem ist Propolis keine Arznei und kann somit ein vom Arzt verordnetes Therapeutikum nicht ersetzen.
Bevor bei einem Kind Propolis angewandt wird, ist unbedingt sicherzustellen, dass der kleine Mensch keine Allergie gegen Bienenprodukte hat. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten, dies herauszufinden: Entweder macht der Hautarzt einen speziellen Allergietest oder man nimmt eine winzige Menge Propolis und gibt diese auf die Hand des Kindes. Anschließend wird dieser Bereich gut beobachtet. Wird die Stelle rot, schwillt sie an oder juckt sie, sollte das Bienenkitt sofort abgewaschen werden und wird nicht mehr für das Kind genutzt. Zeigen sich auch Stunden später keinerlei Symptome, kann ganz vorsichtig mit der Gabe von Propolis begonnen werden.
...zum Einnehmen
Während eine äußere Nutzung mittels Tropfen oder Tinkturen relativ einfach vonstatten geht, ist es für ein Kind sicher kein Gaumengenuss, Propolis zu bekommen. Eine Alternative ist z.B. unser Sirup, der gerade von Kindern sehr gerne eingenommen wird (ab 4 Jahren).
Unser leckerer Propolis Sirup
[[ Product = propolis-sirup ]]
Der Sirup besteht aus mindestens 20 Prozent Propolis, Zuckerrohrsirup, Honig, Süßholz, Anteilen der Echinacea pupurea (purpurfarbener Sonnenhut) und Salbei. Sowohl Salbei als auch der purpurfarbene Sonnenhut sind bekannte Pflanzen, die seit Jahrtausenden vom Mensch traditionell genutzt werden. Der Honig, der Zuckerrohrsirup und das Süßholz verleihen dem Sirup eine wohlschmeckende Süße - der vermutlich wichtigste Grund, warum Kinder den dickflüssigen Saft so gerne mögen.
Die Dosierung bei Kindern (ab 4 Jahren)
Es ist sicher die leckerste Art, Propolis einzunehmen, doch auch wenn deinem Kind der Sirup ganz ausgezeichnet zu schmecken scheint, gebe ihm bei der ersten Anwendung nicht die volle Dosis (3 Teelöffel täglich), sondern taste dich langsam über mehrere Tage verteilt an diese Dosis heran. Idealerweise gibst du nur wenige Tropfen auf den Teelöffel, um dein Kind erst mal kosten zu lassen und um die Verträglichkeit zu beobachten. Gibt es irgendwelche wie auch immer geartete Anzeichen einer Unverträglichkeit, dann setze den Propolis Sirup für Kinder sofort ab. Verzichte auch besser dann auf eine Verwendung, wenn ihn dein Kind ablehnt.
Auf einen Blick
Kinder unter einem Jahr sollten keinesfalls Bienenprodukte bekommen. Zwar gilt diese Empfehlung für Honig, doch auch in anderen Bienenerzeugnissen wie Propolis können sich Honigspuren verbergen. Zudem hat gerade Propolis ein gewisses allergenes Potential, deswegen sollte das Abwehrsystem eines Kleinkindes schon gereift sein, bevor es solch ein Naturprodukt bekommt.
Da Propolis ansich nicht unbedingt wohlschmeckend und in hoher Konzentration “zu stark” für den kindlichen Organismus wäre, empfiehlt sich die Gabe von einer verdünnten Form des Bienenkitts - so wie unseren Propolis Sirup. Er enthält noch weitere natürliche Inhaltsstoffe, die allesamt einen lange Tradition haben, etwa Salbei oder der purpurfarbene Sonnenhut.