Welche Wirkung hat Manuka Honig?

Geposted von Samuel Ilg

Im Folgenden geben wir dir einen ersten Überblick über die potenziell gesundheitsförderlichen Eigenschaften von Manuka Honig und den aktuellen Stand der Forschung.
Inhaltsübersicht

    Sein süßes Aroma macht Honig seit je her zur Delikatesse für den Menschen. Darüber hinaus nutzten viele Völker der Weltgeschichte das Naturprodukt auch in der Volksmedizin. Insbesondere gilt dies für den neuseeländischen Manuka Honig. Die Ureinwohnern Neuseelands, die Maori, sehen in ihm noch heute ein probates Desinfektionsmittel für Verletzungen sowie ein Therapeutikum für Blasenentzündungen, Erkältungen und Infektionen. 

    In unseren Breiten ist Manuka Honig vor allem eine exotische Spezialität – gehandelt wird er ausschließlich als Lebensmittel. Dennoch untersuchen Wissenschaftler weltweit, ob es für seine therapeutische Verwendung naturwissenschaftliche Grundlagen gibt. Dabei überzeugt die antibakterielle Wirkung der traditionsreichen Honigsorte zunehmend auch Fachleute: Selbst die westliche Schulmedizin setzt medizinischen Honig auf der Basis von Manuka häufig im klinischen Wundmanagement ein.

    Was ist das Besondere am Manuka Honig?

    Neuseelands berühmte Honig-Spezialität stellen Bienen aus dem Blütennektar eines Myrtengewächses her. Die Südseemyrte (Leptospermum scoparium), in Maorisprache „Manuka“ genannt, wächst als weiß oder rosa blühender Baum bis auf eine Höhe von 8 Metern heran. Sie gedeiht nur in Neuseeland und Australiens Bundesstaat New South Wales. 

    Von anderen Honigsorten der Welt unterscheidet Manuka Honig sein Inhaltsstoff Methylglyoxal. Diese Substanz findet man auch in nicht-neuseeländischem Honig spurenweise; in Manuka Honig erreicht sie jedoch die bis zu 30-fachen Konzentration. Anteile von bis zu 1200mg Methylglyoxal pro Kilogramm Honig können im Endprodukt enthalten sein. Dabei entstammt der Zuckerabbaustoff Methylglyoxal nicht etwa dem Blütennektar der Manuka-Pflanze, sondern entsteht erst in einer chemischen Reaktion im Bienenstock: In der Honigwabe wandelt sich das aus dem Manuka-Nektar stammende Dihydroxyaceton bei einer Temperatur von 37 Grad in Methylglyoxal um¹. 

    Was bewirkt Methylglyoxal im Manuka Honig?

    Wissenschaftler sprechen Honig generell eine antibakterielle Wirkung zu, weil er das desinfizierende Wasserstoffperoxid enthält. Es wird durch ein Enzym des Bienenspeichels (Glucose-Oxidase) permanent im Honig nachgebildet. Methylglyoxal, der spezielle Inhaltsstoff in Manuka Honig, unterbindet allerdings diese Enzymwirkung. Manuka Honig liefert daher im Gegensatz zu anderen Honigsorten kein Wasserstoffperoxid, sondern übt im Laborexperiment einen messbaren antibakteriellen Effekt aus, den Wissenschaftler als „nicht-peroxidisch“ bezeichnen. Hauptsächlich machen Forscher das Methylglyoxal in Manuka für seine Wirkung gegen Mikroben verantwortlich. Interessanterweise basiert sie aber nicht ausschließlich darauf, sondern höchstwahrscheinlich auf synergetischen Effekten des Methylglyoxals mit weiteren enthaltenen Pflanzensubstanzen, z.B. Phenolen: In einem Experiment konnte eine wässrige Lösung aus Manuka Honig das Bakterium Staphylococcus aureus um rund 50 Prozent effektiver abtöten als eine vergleichbar hohe Dosis reinen Methylglyoxals.²

    Klinische Studien – bei welchen Beschwerden könnte Manuka Honig einen Nutzen bieten?

    manuka honig wirkung

    Während Versuche in der Petrischale unzweifelhaft zeigen, wie Manuka Honig Mikroorganismen bekämpft, existieren nur wenige belastbare Studienergebnisse zu seiner Wirkung auf die menschliche Gesundheit. Im Folgenden haben wir die wichtigsten zusammengefasst. Interpretieren muss man sie stets vor dem Hintergrund, dass hier medizinisch zertifizierter Honig genutzt wird und kein Lebensmittel aus dem Einzelhandel:

    Manuka Honig bei Nasennebenhöhlenentzündungen

    Sind die Nasenschleimhaut und die Schleimhaut der Nasennebenhöhlen gleichzeitig entzündet, sprechen Mediziner von einer Rhinosinusitis. Für die Betroffenen bedeutet dies Beschwerden wie eine laufende und verstopfte Nase, begleitet von Druckgefühl und Kopfschmerzen, die bis zu 12 Wochen lang andauern. Die Entzündung der Schleimhäute kann dabei durch Viren oder Bakterien verursacht werden. Im Hinblick auf einen bakteriellen Befall untersuchen Wissenschaftler unter anderem auch natürliche Substanzen auf ihre potenzielle antibakterielle Wirkung. Hier konnte Manuka Honig in wenigen klinischen Studien mit kleiner Teilnehmergruppe deutlich positive Einflüsse zeigen:

    Weniger Bakterienbefall in der Manuka-Testgruppe

    Innerhalb einer einfach-verblindeten randomisierten Studie verabreichte man Patienten, die an chronischer Rhinosinusitis litten, entweder eine Lösung mit Manuka Honig oder eine Kochsalzlösung zum Spülen der Nasenschleimhäute für die Dauer von 30 Tagen. Einige der Patienten bekamen nach Bedarf zusätzlich oral Antibiotika oder Steroide verabreicht. Nachdem 42 Teilnehmer die Studie abschlossen, konnte die Forscher symptomatische Verbesserungen bei beiden Gruppen ausmachen. Auch endoskopische Untersuchungen der Nasenschleimhaut zeigten, dass beide Behandlungen Positiveffekte ausgeübt hatten. Allerdings scheint Manuka Honig besser gegen die vorhandenen Bakterienstämme zu wirken. Insgesamt 42 Prozent der angelegten Kulturen der Manuka-Gruppe wurden negativ auf bakteriellen Befall getestet. Bei der Kochsalz-Gruppe fielen nur 19 Prozent der Kulturen negativ aus. Dieser Unterschied ist nicht statistisch signifikant. Wohl aber das Verhältnis, wenn man nur die Patienten betrachtet, die keinerlei Antibiotika erhielten. Hier wiesen 50 Prozent der Manuka-Gruppe negative Kulturen auf – in der Kochsalz-Gruppe gab es bei den antibiotika-freien Patienten keine einzige bakterienfreie Kultur.³

    Könnte Manuka-Honig im Kampf gegen multiresistente Keime hilfreich sein?

    Das Potenzial von Manuka gegen Bakterien interessiert auch Wissenschaftler, die die Bekämpfung multiresistenter Keime wie den meticillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) erforschen. Sind die Nasenschleimhäute von Menschen mit MRSA besiedelt, erhalten sie im Regelfall das Antibiotikum Mupirocin. Doch auch hier entwickeln sich zunehmend Resistenzen. In einer randomisierten kontrollierten klinischen Studie aus dem Jahr 2018 erhielten MRSA-positive Teilnehmer daher entweder eine Behandlung mit Mupirocin oder Manuka Honig von medizinischer Qualitätsstufe dreimal täglich an fünf aufeinanderfolgenden Tagen⁴. Im Ergebnis waren 56,8 Prozent der Antibiotika-Gruppe MRSA-frei. 9,75 Prozent entwickelten eine neue Resistenz gegen das Antibiotikum. Der Erfolg in der Manuka-Gruppe (42,8 Prozent MRSA-freie Teilnehmer) ist zwar nicht größer, wird von den Wissenschaftlern jedoch als beeindruckend beschrieben. Sie empfehlen daher, Manuka Honig als potenzielle Unterstützung gegen multiresistente Keime in größeren Studien näher zu untersuchen. Vor allem im Hinblick darauf, dass bei dem Naturprodukt eine geringere Gefahr von Resistenzbildung besteht.

    Manuka Honig in der Mundhygiene

    Süßes in der Mundpflege – dieser Gedanke irritiert zunächst einmal. Doch so wie Manuka Honig eventuell Bakterienfilme auf menschlichen Nasenschleimhäuten reduzieren kann, könnte er die schädlichen Mikroorganismen auch im Mund dezimieren. 

    Besser als Kaugummi?

    Mikroorganismen gedeihen im Mundraum am besten im Zahnbelag. Vermehren sie sich überproportional stark, können sie Karies, Parodontose und Zahnfleischentzündungen hervorrufen. Den Plaque entfernen wir daher üblicherweise regelmäßig mit der Zahnbürste. 60 Männern zwischen 21 und 25 Jahren untersagten Wissenschaftler in einer Studie von 2010 jedoch für 72 Stunden jegliches Zähneputzen, um herauszufinden, welche Wirkung andere Methoden haben. Jeweils ein Drittel der Teilnehmer erhielt dazu eine Mundspüllösung mit Manukahonig oder eine Mundspüllösung mit dem zahnmedizinischen Antiseptikum Chlorhexidin oder zuckerfreie Kaugummis mit Xylit. Im Ergebnis hatten Chlorhexidin und Manuka Honig signifikante plaque-reduzierende Effekte, die etwa vergleichbar ausfielen. Die zuckerfreien Kaugummis reduzierten den Zahnbelag deutlich weniger effektiv⁵. Auch eine Studie, in der auf Basis von Manuka Honig eine kaubare Masse hergestellt wurde, um sie direkt mit Kaugummi vergleichen zu können, zeigte eine signifikante Reduktion der Mundbakterien und weniger Zahnfleischbluten nur in der Manukagruppe⁶.

    Manuka-Honig ist kein Allzweckmittel gegen Entzündungen

    Der Vollständigkeit halber muss ebenfalls erwähnt werden, dass Manukahonig keinesfalls als Allzweckmittel bei Mundraumentzündungen angesehen werden darf. Zum Beispiel konnten ihm Wissenschaftler keinen Vorteil nachweisen, wenn es um die Behandlung von Mundschleimhautentzündungen geht, die durch eine Chemotherapie verursacht wurden⁷.

    Hilft Manuka Honig bei trockenen Augen?

    Kontaktlinsenträger kennen das Problem: Gerade nach langen Trageperioden oder im trockenen Heizungsklima im Winter fehlt den Augen der schützende Tränenfilm. Die Hornhaut fühlt sich trocken an, juckt und erschwert das bequeme Tragen der Linsen. In einer Pilotstudie aus dem Jahre 2017 wollten Wissenschaftler untersuchen, ob Manuka Honig-Bestandteile hier die Beschwerden lindern könnten. Dazu wiesen sie 20 Kontaktlinsenträger, die unter trockenen Augen litten, an, konventionelle Augentropfen oder ein Produkt mit Manuka Honig zu verwenden. Sowohl die Stärke des Tränenfilms als auch die Entzündung der Hornhaut wurde gemessen. Im Ergebnis verbesserte das Honigprodukt die Symptomatik der Probanden signifikant. Da hier die Teilnehmerzahl äußerst klein war, sind weitere Studien mit größeren Teilnehmergruppen nötig, um eine Wirkung von Manuka Honig auf das Augenklima fundiert zu beurteilen⁸.

    Könnte Manuka Honig bei Neurodermitis die Symptome lindern?

    Innerhalb einer kleinen klinischen Studie aus dem Jahr 2017 wurden 14 Probanden mit Neurodermitis dazu aufgefordert, Ekzeme an ihren Gelenken mit Manuka Honig zu behandeln⁹. Als Kontrolle trugen sie den Honig lediglich auf die Ekzeme einer Körperseite auf und ließen die andere unbehandelt. Nach sieben aufeinanderfolgenden Tagen wiesen die mit Manuka Honig behandelten Stellen gegenüber dem Vorabzustand und gegenüber den unbehandelten Stellen eine signifikante Verbesserung auf. Die Forscher meinen, durch parallele Laborversuche auch die zugrundeliegenden Mechanismen identifiziert zu haben: Hier bremste Manuka Honig die Produktion entzündungsfördernder Signalstoffe (Zytokine) in den Hornzellen menschlicher Haut. Aufgrund der kleinen Teilnehmerzahl und des offenen Settings sind auch hier weitere Studien gefordert, bis eine Wirkung von Manuka Honig auf Neurodermitis beurteilt werden kann. 

    Mehrere Untersuchungen weisen dagegen auf einen günstigen Effekt von Manuka Honig in der Wundheilung hin. Als Medi-Honey nutzen ihn bereits über 20 deutsche Kliniken im Wundmanagement, vor allem nach Krebstherapien.

    Manuka Honig – gibt es Qualitätsunterschiede?

    Im Angesicht der wissenschaftlichen Studien liegt die Frage nahe, wie Manuka Honig als Naturprodukt überhaupt standardisiert verabreicht werden kann. Denn in der Praxis liefern neuseeländische Bienen in Gebieten mit Mischvegetation einen Honig, dessen Methylglyoxal-Gehalt stark schwankt.

    Zur Sicherung der Qualität rief der Verband Active Manuka Honey Association Inc. (AMHA) daher ein Siegel ins Leben, das den keimhemmenden Effekt des Produktes normieren soll. Der „Unique Manuka Factor“ (UMF-Wert) wird bestimmt, indem der Honig auf eine Bakterienkultur aufgebracht wird. Die Größe des sogenannten Hemmhofes, dem bakterienfreien Bereich der Petrischale, bestimmt dann den UMF-Wert zwischen 5+ und 25+. Hersteller, die keinen UMF angeben, weisen in der Regel den Methylglyoxal-Gehalt pro Kilogramm ihres Produktes aus (wie z.B. unser Manuka Honig mit MGO 400+). Dass ein hoher Gehalt hier auch einen stärkeren antibakteriellen Effekt bedeutet, wiesen Wissenschaftler an den typischen Mundraum-Bakterien S. mutans, P. gingivalis and A. actinomycetemcomitans nach. Manuka Honig mit einem UMF 15+ konnte diese wirksam bekämpfen. Unterhalb dieser Qualitätsstufe fiel Manuka Honig in seiner Wirkung hinter andere Honigsorten im Test zurück. Hier übertraf z.B. Schweizer Blütenhonig, der keinerlei Methylglyoxal enthält, Manuka Honig in seinen antibakteriellen Eigenschaften¹⁰.

    Fazit

    Der Manuka Honig, welcher auch bei uns im Shop angeboten wird, ist ein Lebensmittel ohne spezifische therapeutische Wirkung. Trotz interessanter wissenschaftlicher Untersuchungen im Hintergrund sollten Konsumenten hier in erster Linie das Aroma der neuseeländischen Spezialität genießen. Als Naturprodukt mit wertvollen Inhaltsstoffen kann Manuka Honig durchaus das individuelle Wohlbefinden steigern. Liebhaber sollten jedoch stets bedenken, dass ein Honig mit Lebensmittelqualität nicht zur Therapie von gesundheitlichen Beschwerden eingesetzt werden sollte (zumindest nicht offiziell empfohlen werden dürfen) und derartige Versprechungen vonseiten der Anbieter gegen die europäische Health-Claims-Verordnung verstoßen (Wir dürfen schlicht bei Lebensmitteln keine gesundheitlichen Heilaussagen äußern).

    Quellen / Literatur:

    ¹Adams CJ, Manley-Harris M, Molan PC. The origin of methylglyoxal in New Zealand manuka (Leptospermum scoparium) honey. Carbohydr Res. 2009 May 26;344(8):1050-3. doi: 10.1016/j.carres.2009.03.020. Epub 2009 Mar 21. PubMed PMID: 19368902

     ²Jervis-Bardy J, Foreman A, Bray S, Tan L, Wormald PJ. Methylglyoxal-infused honey mimics the anti-Staphylococcus aureus biofilm activity of manuka honey: potential implication in chronic rhinosinusitis. Laryngoscope. 2011 May;121(5):1104-7. doi: 10.1002/lary.21717. PubMed PMID: 21520131

     ³Lee VS, Humphreys IM, Purcell PL, Davis GE. Manuka honey sinus irrigation for the treatment of chronic rhinosinusitis: a randomized controlled trial. Int Forum Allergy Rhinol. 2017 Apr;7(4):365-372. doi: 10.1002/alr.21898. Epub 2016 Dec 9.PubMed PMID: 27935259

     ⁴Poovelikunnel TT, Gethin G, Solanki D, McFadden E, Codd M, Humphreys H. Randomized controlled trial of honey versus mupirocin to decolonize patients with nasal colonization of meticillin-resistant Staphylococcus aureus. J Hosp Infect.  2018 Feb;98(2):141-148. doi: 10.1016/j.jhin.2017.10.016. Epub 2017 Oct 26. PubMed PMID: 29107078

     ⁵Nayak PA, Nayak UA, Mythili R. Effect of Manuka honey, chlorhexidine gluconate and xylitol on the clinical levels of dental plaque. Contemp Clin Dent. 2010 Oct;1(4):214-7. doi: 10.4103/0976-237X.76386. PubMed PMID: 22114423

     ⁶English HK, Pack AR, Molan PC. The effects of manuka honey on plaque and gingivitis: a pilot study. J Int Acad Periodontol. 2004 Apr;6(2):63-7. PubMed PMID: 15125017

     ⁷Hawley P, Hovan A, McGahan CE, Saunders D. A randomized placebo-controlled trial of manuka honey for radiation-induced oral mucositis. Support Care Cancer. 2014 Mar;22(3):751-61. doi: 10.1007/s00520-013-2031-0. Epub 2013 Nov 13. PubMed PMID: 24221577

     ⁸Wong D, Albietz JM, Tran H, Du Toit C, Li AH, Yun T, Han J, Schmid KL. Treatment of contact lens related dry eye with antibacterial honey. Cont Lens Anterior Eye. 2017 Dec;40(6):389-393. doi: 10.1016/j.clae.2017.10.001. Epub 2017 Oct 9. PubMed PMID: 29032921.

     ⁹Alangari AA, Morris K, Lwaleed BA, Lau L, Jones K, Cooper R, Jenkins R. Honey is potentially effective in the treatment of atopic dermatitis: Clinical and mechanistic studies. Immun Inflamm Dis. 2017 Jun;5(2):190-199. doi: 10.1002/iid3.153. Epub 2017 Mar 30. PubMed PMID: 28474502

     ¹⁰Schmidlin PR, English H, Duncan W, Belibasakis GN, Thurnheer T. Antibacterial potential of Manuka honey against three oral bacteria in vitro. Swiss Dent J. 2014;124(9):922-4. PubMed PMID: 25253413


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